Haigerloch

Prächtige Spuren höfischer Zeiten

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Hoch über der Eyach auf einem Sporn aus Muschelkalk thronen das ehemals fürstliche Schloss und die barocke Wallfahrtskirche St. Anna, die Haigerlochs Gesicht bis heute prägen und von der Bedeutung der fürstlichen Residenz und seinen kulturellen Blütezeiten zeugen. Doch die liebenswerte Kleinstadt mit ihren acht Dörfern und rund 10.000 Einwohnern hat deutlich mehr zu bieten als nur historische Bauten. Kunstfreunde lockt neben der barocken Kirche die Nachschöpfung von Leonardo da Vincis „Abendmahl“ in der neugotischen evangelischen Kirche der gotische Bau der St. Nikolauskirche. Sehenswerte Skulpturen, Gemälde bieten der Schlosspark und die städtischen Kunstmuseen. Sie sind dem einheimischen Maler Karl Hurm und der Familie Schüz gewidmet.

Mehr über das traditionsreiche jüdische Leben in der Stadt lässt sich in der ehemaligen Synagoge und auf dem jüdischen Friedhof erfahren. Das Atomkeller-Museum entführt in die Endphase des Zweiten Weltkriegs, als die Stadt unversehens zum Zentrum der deutschen Atomforschung avancierte. Einen amüsanten künstlerischen Kontrapunkt setzt die Textilartistin Stefanie Alraune Siebert in ihrem Soft Art Panoptikum im historischen Gasthaus Schwanen mit ihren menschengroßen Figuren. Wer Natur und Stadterlebnis miteinander verbinden will, hat in Haigerloch die Wahl zwischen mehrere Geo-Caching-Touren.

Weitere Informationen zu den Sehenswürdigkeiten und Museen in Haigerloch unter: www.haigerloch.de