Eyach

Kohlensäure sorgt für Aufschwung

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Eyach verdankt seine Existenz vor allem dem Bau der Eisenbahn sowie der industriellen Ausbeutung der Mineralwasser- und Kohlendioxid-Vorkommen. Von dort aus fuhren die mit eisenhaltigem Mineralwasser oder flüssiger Kohlensäure gefüllten Züge in das ganze Land. Absatz fand das Gas in Industrie und Lebensmittelherstellung. Bereits 1897, zwei Jahre nach Beginn der Abfüllung, verließen 417 Tonnen flüssiger Kohlensäure den Bahnhof Eyach. Gegen Ende der industriellen Nutzung, hundert Jahre später, waren es 15.000 Tonnen jährlich. Erschöpfte Vorkommen und hohe Umweltauflagen führten schließlich zur Stilllegung der Industrieanlagen. Genutzt wird die Kohlensäure aus dem Eyachtal allerdings weiterhin für die Mineral- und Heilwasserabfüllung in Bad Imnau und Mühringen.