Bad Imnau

Einziger Kurort im Zollernalbkreis

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Der im nördlichen Zipfel des Stadtgebiets von Haigerloch gelegenen Teilort Bad Imnau verdankt seinen Aufstieg vor allem der Förderung des eisenhaltigen Mineralwassers. Der heute 550 Einwohner zählende Ort erhielt 1733 die unter Fürst Josef Friedrich von Hohenzollern-Sigmaringen entdeckte und gefasste Fürstenquelle. Das dort von Hand in Tonkrüge geschöpfte Mineralwasser war anfangs nur für die höfischen Kreise gedacht, entwickelte sich jedoch bald zum Exportschlager und wurde sogar in Großstädte wie Augsburg, Zürich oder Stuttgart versendet.

Das noch im gleichen Jahr gegründete Stahlbad verhalf Imnau zu überregionalem Ansehen: Trink und Badekuren waren beliebt; das Dorf gelangte zu bescheidenem Wohlstand. Weiteren Aufschwung brachte der Anschluss an die Eisenbahnstrecke der Hohenzollerischen Landesbahn im Jahr 1901. Mineralwasser aus der Fürstenquelle und der 1905 gefundenen Apollo-Quelle konnte von da an problemlos über weite Strecken transportiert werden. Ab 1937 durfte sich der Ort Bad Imnau nennen, konnte nach dem Zweiten Weltkrieg seine Ruf als Bäderstadt festigen und ist bis heute der einzige Kurort im Zollernalbkreis. Neben dem Hotel Fürstenhof ist heute in Imnau der denkmalgeschützte Kursaal des Stahlbades sehenswert. Im Jugendstil erbaut, diente er bereits im 19. Jahrhundert als Festsaal für Erholungssuchende. Das Mineralwasser der Imnauer Mineralquellen GmbH, dessen Produktionsgebäude im Ortskern stehen, genießt übrigens weiterhin überregionalen Ruf.

Mehr Informationen zu den Sehenswürdigkeiten in Bad Imnau unter: www.haigerloch.de